Abkürzungen im Bereich Business Performance Management: Den Markt verstehen
insightsoftware ist der umfassendste Anbieter von Lösungen für den Bereich des Finanzvorstands. Wir verwandeln Informationen in Erkenntnisse und versetzen Führungskräfte damit in die Lage, ihr Unternehmen strategisch voranzutreiben.
CPM, EPM, PM, BPM, OPM, FCPM, BI … WAS?? Hier erfahren Sie, was das alles bedeutet
Es gibt eine wahre „Buchstabensuppe“ aus Abkürzungen für die Instrumente und die Philosophie der Leistungsmessung in Unternehmen. PM, CPM, EPM, BPM, FCPM und BI, um nur einige zu nennen. Wenn Sie auf der Suche nach der richtigen Lösung sind, um Ihr Unternehmen von A bis Z voranzubringen, ist es an der Zeit, hinter die Abkürzungen zu blicken und zu verstehen, was sie eigentlich bedeuten.
Lassen Sie uns zunächst dafür sorgen, dass alle dasselbe Wörterbuch verwenden.
Was ist Business Performance Management?
Im weitesten Sinne versteht man unterLeistungsmanagementalles, was wir tun, um die Leistung anhand eines vorab festgelegten Ziels zu messen. Dieser Begriff könnte sich zwar auf ein breites Spektrum an unternehmerischen Initiativen beziehen, wird jedoch häufig mit der Personalführung in Verbindung gebracht, weshalb neuere, eingängigere Begriffe entwickelt werden mussten.
Mit der Verwendung des Begriffs wurde die Sache konkreter „Business Performance Management“, einem weiter gefassten Begriff, der von einigen Anbietern und Beratungsunternehmen geprägt wurde, um eine einprägsame, stärker fokussierte Form des Leistungsmanagements zu schaffen. Dies funktionierte eine Zeit lang gut, bis es zu Verwechslungen mit dem Geschäftsprozessmanagement kam (der Kunst und Wissenschaft der Prozessoptimierung in einer Organisation).
Dann kamdas „Corporate Performance Management“ins Spiel, um (erfolglos) eine weitere Unterscheidung zu treffen. Dieser Begriff wurde von Gartner geprägt und sollte den Fokus auf unternehmensweite Initiativen legen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den aus dem Finanzbereich stammenden Initiativen lag. Im Jahr 2016 ergänzte Gartner seine Studie um einen weiteren Begriff und ein weiteres „Magic Quadrant“:das „Financial Corporate Performance Management“ (FCPM). Diese Ergänzung ergab sich aus der Notwendigkeit, die spezifischen Merkmale von Performance-Management-Softwarelösungen herauszuarbeiten, um den besonderen Anforderungen der Finanzabteilung gerecht zu werden. Im Jahr 2017 passte Gartner die Kriterien für seine CPM-bezogenen Quadranten erneut an, indem es von allen Anbietern verlangte, eine vordefinierte Anzahl von Kunden auf ihren Cloud-Plattformen zu haben.
Da das Corporate Performance Management (und in jüngerer Zeit auch das FCPM) den finanziellen Aspekt des Unternehmens für sich beanspruchte, begannen einige Vordenker, den Begriff„Operational Performance Management“zu verwenden, um den operativen Bereich des Unternehmens sowie strategische Initiativen zur Messung, Überwachung und Verbesserung der Unternehmensleistung hervorzuheben.
Während der Begriff „CPM“ von Gartner geprägt wurde, war„Financial Performance Management“ (FPM)eine von Forresters Bezeichnungen. Dies trug wesentlich dazu bei, die Bedeutung und den Wert der Nutzung von Finanzdaten zur Ergebnisverbesserung deutlich zu machen. Tatsächlich umfasst Forresters Definition von FPM neben der Analytik noch mehrere weitere finanzielle Säulen, wie beispielsweise die Finanzplanung, das Offenlegungsmanagement und die Finanzkonsolidierung, um nur einige zu nennen.
Enterprise Performance Management(EPM) ist ein relativ neuer Begriff, der von Anbietern und Beratungsunternehmen eingeführt wurde, um die Diskussionen wieder auf eine ganzheitliche Sichtweise des Unternehmens zu lenken. Er umfasst natürlich den Finanzbereich, aber auch operative Daten wie Vertrieb, Marketing, Lagerbestand und sogar das Personalwesen.
Wie sieht es mit Business Intelligence (BI) aus?
Ehrlich gesagt konnten wirBusiness Intelligence(BI) und das Reporting einfach nicht aus der Diskussion ausklammern, auch wenn sie in Gesprächen rund um die Leistung kaum eine Rolle spielen. Um es klar zu sagen: Bei Business Intelligence als Konzept geht es schlichtweg darum, das eigene Geschäft besser zu verstehen. Softwareunternehmen haben sich diesen Begriff zunutze gemacht, um BI-Lösungen zu entwickeln – Tools, die einem helfen sollen, das eigene Geschäft schneller zu verstehen, indem sie Daten aufbereiten, vorab festlegen, welche Dimensionen den Nutzern angezeigt werden, und wie diese kombiniert werden können. Mit anderen Worten: ausgefeilte Berichterstellung und Analyse.
Was ist der Unterschied?
Moment mal! Abgesehen von BI klingen die doch alle noch ziemlich gleich, oder?
Die Gemeinsamkeiten überwiegen sicherlich die Unterschiede. Als Unternehmen sollten Sie sich daher lieber auf die Funktionalität und die Ergebnisse konzentrieren als auf das auffällige Akronym.
Um Ihre Unternehmensleistung zu verbessern, sollten Sie nach Lösungen suchen, die:
Bietet Ihnen umfassenden Zugriff auf die Daten Ihres Unternehmens – von der Finanzabteilung bis zum operativen Geschäft und allem, was dazwischen liegt
Bietet Ihnen die Möglichkeit, Leistungsziele festzulegen und sofort Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu erreichen
Stellt sicher, dass Fortschritte leicht erkennbar und klar nachvollziehbar sind, damit Sie wissen, wann Sie Ihr Geschäft anpassen müssen
Und vergessen Sie nicht, dabei auch Analysten und Bewertungen zu nutzen. Jedes Analystenunternehmen bietet einen etwas anderen, aber wertvollen Blickwinkel auf das Thema Performance. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag: „So nutzen Sie Analystenberichte, um die richtige CPM-Lösung zu finden“.